„Nutzen Sie unsere Anwaltskanzlei als Ihre interne Meldestelle“

Wir sind Ihr verlässlicher Partner als interne Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG).
Unsere Kanzlei ist als Vertrauensanwalt / Ombudsmann für Sie da, damit Ihr Unternehmen / Ihre Körperschaft ihre Verpflichtungen nach dem HinSchG zu 100% erfüllen kann. Profitieren Sie von unserem unkomplizierten Service.
Indem Sie unsere Kanzlei als interne Meldestelle beauftragen, erfüllt Ihr Unternehmen sämtliche Voraussetzungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz in Bezug auf eine interne Meldestelle und damit sind Sie und Ihre Beschäftigten ohne weiteren Aufwand (z.B. zusätzliche Softwareimplementierung, eigenen Whistleblowerbeauftragten etc.) auf der sicheren Seite.
Unsere Konditionen als Ihre interne Meldestelle sind:
- Günstiger jährlicher Pauschalpreis je nach Beschäftigtenzahl (ab 300 EUR zzgl. USt.)
Die ausführliche Darstellung der Berechnung des Pauschalpreises finden Sie unter [Unser Preis]
Unsere Leistungen umfassen …
… ALLES nach dem HinSchG erforderliche.
Wir betreiben für Ihr Unternehmen die Meldekanäle nach § 16 HinSchG, führen das Verfahren nach § 17 HinSchG durch und achten darauf, dass angemessene Folgemaßnahmen gemäß § 18 HinSchG durchgeführt werden. Dies bedeutet konkret:
- Wir bestätigen der hinweisgebenden Person den Eingang einer Meldung spätestens nach sieben Tagen ab Eingang der Meldung.
- Wir prüfen, ob der gemeldete Verstoß in den sachlichen Anwendungsbereich nach § 2 HinSchG fällt.
- Wir halten mit der hinweisgebenden Person Kontakt.
- Wir prüfen, soweit möglich, die Stichhaltigkeit der eingegangenen Meldung und geben Ihrem Unternehmen Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.
- Wir ersuchen die hinweisgebende Person erforderlichenfalls um weitere Informationen.
- Wir geben der hinweisgebenden Person innerhalb der Frist des § 17 II HinSchG Rückmeldung (soweit hier keine rechtlichen Gründe entgegenstehen). Die Rückmeldung umfasst die Mitteilung geplanter sowie bereits ergriffener Folgemaßnahmen Ihres Unternehmens sowie die Gründe für diese.
- Hinsichtlich der angemessenen Folgemaßnahmen nach § 18 HinSchG kontaktieren wir die betroffenen Personen oder Arbeitseinheiten Ihres Unternehmens oder geben das Verfahren zwecks weiterer Untersuchungen an Ihr Unternehmen ab (§ 18 Nr. 4 a HinSchG), soweit wir nicht selbst entsprechende Maßnahmen nach § 18 HinSchG einleiten bzw. durchführen können.
Häufige Fragen zur internen Meldestelle
Muss mein Unternehmen eine interne Meldestelle einrichten?
Ja, wenn Ihr Unternehmen in der Regel mindestens 50 Personen beschäftigt. Das ergibt sich aus § 12 Abs. 2 HinSchG. Für bestimmte Branchen, etwa Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften, gilt die Pflicht nach § 12 Abs. 3 HinSchG sogar unabhängig von der Beschäftigtenzahl. Die Übergangsfristen sind seit Dezember 2023 abgelaufen.
Darf ein externer Rechtsanwalt die interne Meldestelle übernehmen?
Ja. Nach § 14 Abs. 1 HinSchG können Sie einen Dritten mit den Aufgaben der internen Meldestelle betrauen. Der Begriff „intern“ führt hier häufig in die Irre. Gemeint ist der Meldeweg, den Ihr Unternehmen den eigenen Beschäftigten anbietet, nicht der Ort, an dem dieser Meldeweg betrieben wird. Ein Rechtsanwalt als externe Ombudsperson oder Vertrauensanwalt ist deshalb in der Praxis eine der verbreitetsten Lösungen. Die Verantwortung dafür, einen gemeldeten Verstoß abzustellen, bleibt allerdings bei Ihrem Unternehmen.
Warum ist es unkomplizierter, einen Rechtsanwalt, also einen externen Ombudsmann, als Meldestelle zu haben?
Weil Ihr Unternehmen dann keinen der Bausteine selbst aufbauen muss, die das HinSchG an eine interne Meldestelle stellt. Die zuständigen Personen müssen nach § 15 HinSchG unabhängig und fachkundig sein und dürfen in keinen Interessenkonflikt geraten. Die Identität der hinweisgebenden Person ist nach § 8 HinSchG vertraulich zu behandeln, jede Meldung ist nach § 11 HinSchG zu dokumentieren, und die Fristen von sieben Tagen und drei Monaten laufen auch während Urlaub und Krankheit weiter. Intern bedeutet das Schulungen, Vertretungsregeln, eine abgeschottete Ablage und eine datenschutzrechtliche Prüfung.
Das ist der entscheidende Punkt. Ein Rechtsanwalt bringt Fachkunde, Unabhängigkeit und die berufliche Verschwiegenheit bereits mit. Beschäftigte wenden sich in der Praxis deutlich eher an eine externe Ombudsperson als an einen Kollegen aus der Personalabteilung. Genau dieses Vertrauen entscheidet darüber, ob ein Hinweis bei Ihnen ankommt oder bei einer Behörde. Für Ihr Unternehmen bleiben am Ende ein fester Jahrespreis und ein Ansprechpartner.
Was kostet die anwaltliche Meldestelle?
Sie zahlen einen festen Jahrespreis, der sich nach der Zahl Ihrer Beschäftigten richtet. Bis 100 Beschäftigte sind das 300 EUR zzgl. USt. im Jahr. Fallpauschalen oder Stundenabrechnungen für eingehende Meldungen berechnen wir nicht. Die vollständige Staffel und einen Preisrechner finden Sie auf unserer Preisseite. Nicht enthalten ist die rechtliche Beratung Ihres Unternehmens zu einem gemeldeten Verstoß, weil wir gegenüber der hinweisgebenden Person eine Vertrauensstellung einnehmen.
Brauchen wir zusätzlich eine Hinweisgebersoftware oder eine Whistleblowing-Hotline?
Nein. Das HinSchG schreibt kein bestimmtes technisches System vor. § 16 Abs. 3 HinSchG verlangt, dass Hinweise mündlich oder in Textform abgegeben werden können. Diese Meldekanäle stellen wir für Ihr Unternehmen bereit. Sie müssen weder eine Software einführen noch intern einen eigenen Meldestellenbeauftragten benennen.
Wie läuft eine Meldung bei uns ab?
Wir bestätigen der hinweisgebenden Person den Eingang spätestens nach sieben Tagen. Anschließend prüfen wir, ob der Sachverhalt in den Anwendungsbereich des § 2 HinSchG fällt und ob die Meldung stichhaltig ist. Ihr Unternehmen erhält von uns eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen. Spätestens drei Monate nach der Eingangsbestätigung bekommt die hinweisgebende Person eine Rückmeldung zu geplanten und bereits ergriffenen Folgemaßnahmen, so verlangt es § 17 Abs. 2 HinSchG.
Müssen auch anonyme Hinweise bearbeitet werden?
§ 16 Abs. 1 HinSchG sieht vor, dass die interne Meldestelle auch anonym eingehende Meldungen bearbeiten sollte. Eine Pflicht, eigene technische Kanäle für anonyme Meldungen vorzuhalten, besteht dagegen nicht. Wir raten Unternehmen trotzdem dazu, anonyme Hinweise ernst zu nehmen. Ein ignorierter anonymer Hinweis landet sonst schnell bei einer Behörde oder in der Presse.
Was droht, wenn wir keine interne Meldestelle einrichten?
Wer keine interne Meldestelle einrichtet oder betreibt, handelt nach § 40 Abs. 2 Nr. 2 HinSchG ordnungswidrig. Das Bußgeld kann bis zu 20.000 EUR betragen. Das größere Risiko liegt in der Praxis aber woanders. Ohne funktionierenden internen Meldeweg wenden sich Beschäftigte direkt an die externe Meldestelle des Bundes beim Bundesamt für Justiz, und Ihr Unternehmen erfährt von einem Missstand erst durch die Behörde.
Muss der Betriebsrat beteiligt werden?
Ob eine Meldestelle eingerichtet wird, gibt das Gesetz vor. Darüber verhandelt der Betriebsrat nicht. Bei der Ausgestaltung des Verfahrens, etwa bei Verhaltensregeln für die Beschäftigten, kommen aber Mitbestimmungsrechte nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG in Betracht. Wir empfehlen, den Betriebsrat frühzeitig einzubinden.
Kann eine Meldestelle für mehrere Gesellschaften einer Unternehmensgruppe tätig sein?
Ja. Wir übernehmen die Aufgabe auch als gemeinsame Konzernmeldestelle für alle Gesellschaften einer Gruppe. Die Gesetzesbegründung zum HinSchG hält eine solche Konzernlösung für zulässig, die EU-Kommission sieht sie kritischer. Wie wir das rechtssicher aufsetzen, erklären wir auf unserer Seite zur Konzernmeldestelle.
Wer steht hinter der anwaltlichen Meldestelle?
Die Meldestelle wird von der Rechtsanwaltskanzlei Matutis betrieben, mit Sitz in Potsdam und einem Standort in Hallein bei Salzburg. Verantwortlich ist Rechtsanwalt Cornelius Matutis, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beratung von Unternehmen. Als Rechtsanwälte unterliegen wir der beruflichen Verschwiegenheitspflicht nach § 43a Abs. 2 BRAO. Für hinweisgebende Personen ist das ein echter Vertrauensvorteil gegenüber einer Stelle im eigenen Haus. Unternehmen mit Sitz in Österreich oder der Schweiz finden unser Angebot unter anwaltliche-meldestelle.at und anwaltliche-meldestelle.ch.
Sie wollen ab sofort auch von unserem Service als Ihre interne Meldestelle profitieren und mit Ihrem Unternehmen schnellstmöglich auf der rechtlich sicheren Seite sein?
Dann füllen Sie nachfolgendes Formular aus und erhalten Sie binnen eines Werktages das für Ihr Unternehmen / Ihre Körperschaft passende Angebot:

